Physikalische Therapie

Physikalische Therapie

Magnetfeldtherapie^ nach oben

Wirkmechanismen:

Pulsierende Magnetfelder bestimmter Frequenzen führen zu physiologischen Veränderungen im Körper. Die Wirkung geht
auf die Tatschae zurück, daß die einzelnen Vorgänge des Körpers mit unterschiedlichen und zum Teil spezifischen Frequenzen
verbunden sind. Regt man das Körpersystem mit derartigen charakteristischen Frequenzen an, so kann man die Resonanzeffekte zur Stimulation nutzbar machen.

Folgende Wirkungen sind wissenschaftlich belegt:

  • Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks im Gewebe
  • Aktivierung der Ionenpumpe im Bereich der Zellmembranen
  • durchblutungsfördernde Effekt
  • Erhöhung der ATP-Produktion
  • erhöhte Zellteilungsrate hyaliner Knorpelzellen (Gelenkknorpel)
  • Schmerzlinderung in Folge Geweberegeneration

Anwendungsgebiete:

  • degenerative Erkrankungen von Knochen und Gelenken (Arthrose, Pseudoarthrose, Osteoporose, Osteonekrose)
  • Zerrungen, Stauchungen, Prellungen, Golf- und Tennisellenbogen, Beschleunigung von Wund- und Knochenbruchheilungen
  • Linderung von Dauerschmerzen (Rheuma, Kopfschmerz, Migräne)
  • Anregung von Stoffaustausch- und Durchblutungsvorgängen
  • allgemeine Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und der Abwehrkraft

Eine wesentliche Wirkungsverstärkung läßt sich durch eine Kombination der Magnetfeldtherapie mit der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Ardenne erzielen.

Behandlungsdauer:

Je nach Beschwerdebild sind Behandlungszeiten zwischen 8 und 16 Minuten maximal 32 Minuten notwendig. Es sollten möglichst tägliche Sitzungen als Serie von wenigstens 5, besser von 10-15 Behandlungen erfolgen. Chronische Krankheitsbilder können eine Therapiedauer von mehreren Wochen notwendig machen.

Kosten:

Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten nicht übernommen und betragen pro Behandlung 12,59 €.
Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten in den meisten Fällen.

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie^ nach oben

Sauerstoff ist eine entscheidende Voraussetzung für die Energieproduktion im Organismus. Unser Körper kann nur dann
Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße und Vitalstoffe (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe) in Energie umwandeln, wenn genügend Sauerstoff vorhanden ist.

Weil Sauerstoff nicht speicherbar ist, sind wir auf eine kontinuierliche Zufuhr angewiesen. Dies geschieht mit Hilfe der Atmung,
wobei über die Lunge Sauerstoff in das Herz-Kreislaufsystem gelangt und an Gewebe und Organe herangeführt wird. Feinste
Blutgefäßaufzweigungen (Kapillaren) verteilen den Sauerstoff auf die Zellen, wo mittels biologischer Oxydation energiereiche Stoffe entstehen.

Eine gestörte zelluläre Energieversorgung wirkt zunächst funktionsmindernd und längerfristig krankheitsauslösend.

Ein solches Defizit äußert sich mit körperlichen Beschwerden, Konzentrations- und Leistungsschwäche, häufig wiederkehrenden Müdigkeitszuständen, Erschöpfung und Abwehrschwäche. Mit zunehmendem Alter wirken Einschränkungen der Herzfunktion, Veränderungen an den Blutgefäßen wie Wandschwellungen, Stoffablagerungen und Erweiterungen (Krampfadern) verstärkend. Zu beachten sind weiterhin Luftschadstoffe, Ernährungsfehler, Bewegungsmangel, Alkohol, Rauchen und ein Alltag mit Streß und Hektik.

Mit der Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie des Dresdner Physikers Prof. Manfred von Ardenne (1907-1997) wird eine
Verstärkung der zuvor verminderten Mikrozirkulation in den Kapillaren erreicht. Dies geschieht mit der sogenannten
„Hochschaltung der Mikrozirkulation”. Dabei wird mit einer Erhöhung des Sauerstoff-Partialdrucks, eine Zunahme
des kapillaren Blutflusses durch Abschwellung der Wandzellen und Erhöhung des Gefäßquerschnitts, eine verbesserte
Durchblutung und Sauerstoffversorgung erreicht.

Therapieablauf:

  1. Vorbereitung des Organismus auf die Optimierung mit Sauerstoff; Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen,
    Spurenelementen und Flüssigkeitszufuhr durch Mineralwasser sichert die energetisch orientierte
    Sauerstoffvermehrung.
  2. Inhalation (Einatmung) eines angereicherten Luftgemisches mit 90 %igem Sauerstoffanteil über ein Spezialgerät
    (Ionisator) mit zusätzlicher Aktivierung durch negative elektrische Ladung der Sauerstoffionen.
  3. Verbesserung der Durchblutung mit einer Magnetfeld-Ganzkörpertherapie, Bewegungsübungen und Anregung
    der Hirndurchblutung durch geistige Tätigkeiten (z. B. lesen).

Wo hilft die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie?

  • Verbesserung der Durchblutung bei allen Formen von Durchblutungsstörungen
  • Tinnitus, migräneartige Kopfschmerzen
  • Osteoporose, degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Beschleunigung der Genesung nach schweren Krankheiten und Operationen
  • Erhöhung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bei Streß und in höherem Lebensalter
  • Minderung der Anfälligkeit gegenüber Krankheiten, Stärkung des körpereigenen Abwehrsystems
  • Verbesserung der Sauerstoffaufnahme bei verschiedenen Lungen- und Bronchialerkrankungen

Eine grundlegende Kennziffer ist der meßtechnisch gut zu ermittelnde arterielle Sauerstoff-Partialdruck.
Dieser nimmt üblicherweise mit steigendem Lebensalter, Streß, falscher Lebensweise und Belastung durch Umweltfaktoren ab. Bei einem 20-jährigen gesunden Menschen liegt der Meßwert bei ca. 100 Torr, beim 60-jährigen Menschen beträgt er oft nur 70 Torr oder weniger.

Es sollte eine Behandlungsserie mit mindestens 10 Sitzungen erfolgen.